…oder doch nicht?

Zwei wunderschöne Beispiele, wie wir sich jede Woche sehen, und welche immer wieder zum facepalm anregen.

Herr Prost kommt auf den Notfall, weil er nicht mehr wasserlassen kann. Nach zwei gescheiterten Versuchen der Ärztin, einen Urinkatheter zu legen, gelingt es einer erfahrenen Pflegekraft, jedoch verletzt sie dabei die Wand der Harnröhre leicht, sodass es ein wenig anfängt zu bluten, denn Herr Prost hat eine Prostatahyperplasie, also eine zu grosse Prostata, welche die Harnröhre mittlerweile stark einengt. Das kommt bei älteren Männern häufig vor. Er hätte Medikamente dafür, welche er aber seit Jahren nicht mehr nimmt. Stattdessen isst er Kürbiskerne, die helfen ja sowieso viel besser, sagt er. Genau… oder vielleicht doch nicht?

 

Mimi Hage, eine 60jährige Dame, wird uns vom Rettungsdienst gebracht. Sie war einkaufen, als sie plötzlich Kopfschmerzen bekam. Ihr wurde schwindelig und sie hatte ein Flimmern vor den Augen. Sie musste sich mitten im Laden hinsetzen und konnte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Der Rettungssanitäter misst einen Blutdruck von 230/115 mmHg. Frau Hage hätte einen Blutdrucksenker, den sie aber seit Monaten nicht mehr nimmt – ihr gehts ja auch ohne tiptop, sagt sie. Ja… oder doch nicht?

 

 

 

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